Um sich Skiguide nennen zu dürfen muss man in Österreich einige Jahre
als Skilehrer in einer Skischule gearbeitet haben um sich dann nach und nach mit zusätzlichen Ausbildungen die Genehmigung als selbständiger Skiguide zu sichern .
Die Genehmigung wird nach dem Ansuchen und Einreichung der Ausbildungskriterienvon der Landesregierung (Bundesland)
verliehen . Im Gegensatz zum Skischulleiter darf ein Skiguide keinen Skiunterricht ausüben aber Sicherheitsrelevante Tipps
geben um nicht in die Sparte Skischule zu fallen . Ein Skilehrer ist im Gegensatz zu den vorher genannten immer ein
Angestellter und niemals Selbständig .
Skiguiding hat sich in den letzten Jahren immer mehr etabliert , da sich der
Skilauf komplett im Umbruch befand seit der taillierte "Carving" Ski den Markt
eroberte . Skifahren ist jetzt viel leichter zu erlernen wie früher da der Ski
einiges kürzer ist und die Taillierung im Schwung quasi die Richtung vorgibt
aber ... Knochenbrüche wie früher gibt es kaum noch , doch die Zahl an
Bänderverletzungen hat zugenommen . Das ist sicher den immer mehr
taillierten Skiern zuzuschreiben . Immer mehr Leute entscheiden sich für professionelle
Hilfe auf der Piste um sich dann mit besserer Technik und Sicherheit ausgestattet dem Vergnügen
"Skilauf" voll und ganz hinzugeben . Ein Skiguide fährt je nach Können mit seinem Gast im freien Gelände
oder auch auf der Piste .
Hier will ich mich deutlich von den selbsternannten "Guides" distanzieren die
des öfteren im Alpenraum ( manchmal auch mit Reisegruppen ) unterwegs sind ohne Berechtigung und Qualifikation!!! Thomas Hager Skiguide