Skiguiding 2008
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Der politische Bezirk Zell am See ist deckungsgleich mit dem Pinzgau und einer der fünf Gaue des österreichischen Bundeslandes Salzburg. Im Osten grenzt der Bezirk an den Pongau, im Westen an das Bundesland Tirol, im Norden an Deutschland und im Südwesten an Südtirol (Italien). 84.100 Einwohner Geschichte Im Jahr 923 werden die Grafschaften Ober-, Mittel- und Unterpinzgau in Urkunden erwähnt. Vom 13. Jahrhundert bis zum Jahr 1803 dauerte die Herrschaft des Erzstifts Salzburg. Nachdem der Pinzgau kurze Zeit von Bayern annektiert worden war, kam er 1816 mit Salzburg zu Österreich. Mit der Entstehung eines eigenen Kronlandes Salzburg 1848 erfolgte die Herausgabe einer Landesverfassung, die auch eine Neuregelung der Landesverwaltung und die Einführung der Gemeindeordnung mit sich brachte. Die Bezirkshauptmannschaft war 1850 bis 1854 in Saalfelden untergebracht und kam erst dann nach Zell am See.
Bergstadt Zell am See (9.640 Einwoner) Die schöne Altstadt und die Zeller Fußgängerzone laden zum Flanieren und Gustieren ein. Die vielen gemütlichen Gasthöfe, Beiseln und Kneipen halten kulinarische Genüße bereit. So facettenreich wie die Freizeitmöglichkeiten ist auch das Angebot an Urlaubsquartieren. Von einfach -gemütlich bis höchst komfortabel - die Pensionen, Appartements und Hotels werden jedem Anspruch gerecht. Kleine und große Kunst - laute und leise Töne: Sommerkonzerte, Ausstellungen, Feuerwerke, Seefeste, Musicalfestivals, Bergfeste, Galerie auf der Piste, Hundeschlittenrennen, Eishockeyspiele - wir bieten eine Fülle von Veranstaltungen für jeden Geschmack. Ferienerlebnis pur in Zell am See.
Kurzer geschichtlicher Überblick Zell am See dürfte bereits zur Zeit der Römer eine Ansiedlung aufgewiesen haben. Um 740 n. Chr. haben Mönche des Salzburger Erzbischofs Johannes den Ort "Cella in Bisonzio" gegründet. Zell am See gehört heute zu den ältesten bajuwarischen Siedlungen des Pinzgaues. Die zentrale Lage an der im Mittelalter bedeutungsvollen Saumroute über das Hochtour (der heutigen Großglocknerstraße) bewirkte einen großen Aufschwung der Ansiedlung. Bereits 1357 wurde Zell am See zum Markt erhoben. Die Zeller betätigten sich als Säumer, die den Süden mit Salz belieferten und aus dem Friaulischen mit Wein zurückkehrten.Den bedeutendsten Einschnitt in der jüngsten Geschichte und den Beginn des Aufschwunges von Zell am See zum Fremdenverkehrszentrum bedeutete die Eröffnung der Giselabahn am 3. Juli 1875. Durch die Schaffung der Bahnstrecke schlug für Zell am See nun die Geburtsstunde des Tourismus - die ersten größeren Hotels entstanden. Am 24. Jänner 1928 wurde der Markt Zell am See schließlich zur Stadt erhoben und gleichzeitig die Seilbahn auf die Schmittenhöhe in einem Festakt eröffnet. Der Bau der Großglockner-Hochalpenstraße wirkte sich ebenfalls erheblich auf die weitere positive Entwicklung der Stadt aus. Waren es 1950 etwa 180.000 Übernachtungen pro Jahr, so ist Zell am See inzwischen zum Übernachtungsmillionär geworden.
Kaprun (2.900 Einwohner) Im Einklang mit der Natur und dem regionalen Brauchtum entwickelte sich Kaprun zu einer der feinsten Adressen im europäischen Tourismus. Gäste aus mehr als 70 Nationen schätzen das unglaubliche Angebot von mehr als 40 Sportarten die hier ausgeübt werden können ebenso, wie den Komfort von 5.000 Gästebetten in allen Kategorien und die kulinarischen Genüsse der regionalen und internationalen Küche. Moderne Freizeiteinrichtungen aller Art, zahlreiche internationale Kultur und Sportveranstaltungen wie die UCI Mountainbike Weltmeisterschaften im Jahre 2002 unterstreichen die ganzjährige Attraktivität des Ortes Kaprun. Die intensive Kooperation mit der Bergstadt Zell am See perfektioniert das Angebot im Rahmen der Europa-Sportregion. Kurzer geschichtlicher Überblick Der Name wird erstmals in einer Urkunde vom 9. Februar des Jahres 931 in seiner Urform "Chataprunnin in Pisoncia" erwähnt Kaprun war in erster Linie ein Bergbauerndorf, wobei die Viehzucht im Vordergrund stand. Um die Jahrhundertwende machte sich Kaprun als Bergführerdorf einen Namen. Die autorisierten Bergführer hatten ihre Standorte in Kaprun, Kesselfall, Wasserfallboden und Mooserboden. Mit dem Bau bzw. der Fertigstellung der Tauernkraftwerke (1955) erlebte Kaprun einen enormen Aufschwung. Die Stauanlagen der Kraftwerksgruppe Glockner-Kaprun gelten heute noch als Attraktion für Gäste aus aller Welt.
Seit 1965 bringen die Gletscherbahnen Kaprun Skifans, Sonnenanbeter, Berg- und Wanderfreunde in die Hochgebirgswelt zum Kitzsteinhorn, was zur damaligen Zeit eine revolutionäre und technische Meisterleistung war. Burg Kaprun Die Burg Kaprun ist die größte revitalisierte Burg im Pinzgau. Die Erbauung der Burg Kaprun wird auf das 12. Jahrhundert geschätzt, da der Ostturm romanische Kriterien aufweist (Biforium, Fugenstich, Eckbossen und Fischgrätenmuster.) 1280 wird der "Turn ze Chaprunne" als Schadenersatz für die Übergriffe der Velber urkundlich genannt. Die Burg dürfte anfangs im Besitz der Grafen Falkenstein oder Peilstein gewesen sein.
Seit dem 12. Jahrhundert eine Stätte von historischer, künstlerischer und kultureller Bedeutung, wird sie nun wieder vom Burgverein Kaprun und dem Kulturverein Kaprun der ihr zustehenden kulturellen Bestimmung zugeführt. Neben einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen, ist das Burgfest einer der Höhepunkte im Sommerprogramm der Burg Kaprun.
Flugplatz Zell am See
http://www.flugplatz-zellamsee.at/
Zell am See
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